Konzept

Das Projekt wird von einem Konsortium geführt und einem Beirat begleitet, in denen Hauptvertreter aus Forschung, Praxis und Politik im Bereich der Planung und Durchführung sozialer Dienstleistungen zusammenarbeiten. Gemeinsam sollen aktuelle Trends in Wissenschaft, Praxis und Politik bemessen und Wissenslücken identifiziert werden, mit dem Ziel, künftige Forschungsfragen anzuregen und Problemlösungen bereitzustellen.

Ein besonderes Merkmal des Projekts ist die Nutzung innovativer und niederschwelliger Kommunikationsmittel, wie Filme, Podcasts oder visualisierte Soziologie. Diese sollen die Kommunikationshürden zwischen den einzelnen Forschungsdisziplinen und der praktischen Anwendung überwinden sowie eine breite Zielgruppe von Wissenschaftlern, Praktikern, politischen Entscheidungsträgern und Betroffenen ansprechen.

 

Die INNOSERV-Plattform ist nach folgenden vier Aspekten strukturiert

  • Überprüfung, Ermittlung, Auswertung und Reflexion innovativer Praxis bei der europaweiten Bereitstellung sozialer Dienstleistungen,
     
  • Identifizierung und Systematisierung der theoretischen Diskussion über innovative Planung und Durchführung sozialer Dienstleistungen,
     
  • Koppelung empirischer Evidenz und theoretischer Diskurse, um Lücken, Widersprüchlichkeiten sowie den Bedarf an weiterer Forschung zu identifizieren,
     
  • - Einschätzung der identifizierten Problemstellungen, um Forschungsprogramme für die verschiedenen Aspekte der Planung, Bereitstellung und Evaluation von Dienstleistungen vorzuschlagen.

 

Die Vorgehensweise der Plattform

• Diagnose der aktuellen Trends und Richtungen in der Erforschung sozialer Dienstleistungen in den Bereichen Gesundheit, Bildung und sogenannter Sorgetätigkeiten sowie die Analyse der politischen Richtlinien sozialer Dienstleistungen in Europa. Dies soll dazu beitragen, jene innovativen sozialen Dienstleistungen zu identifizieren, die sektorübergreifend entwickelt werden.

• Analyse und anschließende Verbreitung der innovativen Praxisbeispiele erfolgen mittels Fallstudien, die das theoretische Verständnis des gegenwärtigen Forschungsstands mit den praktischen Aspekten bereits umgesetzter innovativer Dienstleistungsideen verknüpfen. Die Fallstudien sollen den Austausch zwischen und mit den Stakeholdern über innovative soziale Dienstleistungen in den europaweit unterschiedlichen Kontexten anregen. Jeder Fall soll mindestens einen Aspekt oder ein Prinzip innovativer Dienstleistung darstellen oder eine Kombination mehrerer Aspekte aufzeigen. Die anschließende Verbreitung der Fallstudien erfolgt durch die Nutzung neuer Informationstechnologien.

• Unter Anwendung methodologischer Instrumente zur Unterstützung und Leitung der Diskussionen soll die Reflexion mit verschiedenen Stakeholdergruppen die Kernproblemfelder, Lücken und Bedarfe ermitteln und Hinweise für zukünftige Forschung geben. Eine große Bandbreite unterschiedlicher Stakeholder (Fachpersonal, Betroffene, politische Entscheidungsträger) auf unterschiedlichen Ebenen (lokal, regional, national, europäisch) wird die Innovationsbeispiele aus den Fallstudien diskutieren. Die Auswertung dieser verschiedenen Perspektiven anhand methodologischer Grundlagen ist einer der heuristischen Ansätze der Plattform.

Das Konsortium leitet den Entwicklungsprozess neuer Erkenntnisse im Bereich innovativer sozialer Dienstleistungen: sichergestellt wird dies durch die Anwendung von Methoden, durch die Diskussionen strukturiert und Problemlösungen bereitgestellt, sowie Konflikte gelöst werden können, so dass schlussendlich eine Konsensfindung über einzelne Themen ermöglicht wird. Ein beratendes Gremium internationaler Experten wird den gesamten Prozess zudem begleiten und begutachten.

 

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